Verano en España #3 – Ein Tag auf Ibiza

Einen kleinen Abstecher konnten wir im letzten Sommerurlaub auch nach Ibiza machen. Das hat mich besonders gefreut, da ich dort im Gegensatz zu Mallorca noch nie zuvor gewesen war. Da wir jedoch nur einen Tag dort waren, haben wir uns nur in der sonnigen Hauptstadt der Balearischen Insel aufgehalten. Hier haben wir allerdings einen schönen Sommertag verbracht und viele herrliche Ausblicke aufs Meer genossen 🙂

Der Stadtkern ist recht überschaubar, sodass keine weiten Fußwege oder Ähnliches entstehen. Das und die Tatsache, dass er auch nicht mit dutzenden von klassischen Sehenswürdigkeiten übersät ist, haben unseren Tag besonders entspannt gemacht.

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Entsprechend meiner vorherigen Ibiza-Vorstellung trafen wir im Stadtzentrum auf viele bunte Blumen 🙂

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Die Altstadt ist ebenfalls nicht besonders groß, aber definitiv sehenswert! Hier erwarten einen viele hübsche Straßen und es ergeben sich etliche schöne Aussichtsmöglichkeiten über die Stadt und das Meer, da die Altstadt auf einem kleinen Berg gelegen ist.

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Darüber hinaus befinden sich hier auch Kirchen, wie zum Beispiel die Catedral de Santa María, die während unseres Besuches allerdings gerade geschlossen war.

3Auch das hübsche, wenn auch nicht allzu aufwendig gestaltete Rathaus ist hier anzutreffen.

4Und auch beim Verlassen der Stadt entdeckten wir noch hübsche, blumige Details 🙂

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Da wir auf Mallorca doch recht viel unterwegs waren, kam der doch insgesamt eher ruhigere Tag auf Ibiza uns ganz gelegen. Wir hatten eine schöne Zeit dort, was natürlich auch stark durch das wunderschöne Wetter bedingt war. Im Regen, der in der Region aber im Sommer ja glücklicherweise nicht so gängig ist wie bei uns in Hamburg, wüsste ich auf in der Hauptstadt Ibizas glaube ich eher weniger mit meiner Zeit anzufangen. Allerdings kann man bei einem eintägigen Ausflug natürlich auch nicht über die gesamte Insel urteilen 😉 Ich kann mir gut vorstellen, dass es auf Ibiza auch unfassbar schöne Bademöglichkeiten gibt, die wir aber nicht mehr besuchen konnten. Unser Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt, um einen netten und farbenfrohen Eindruck zu bekommen!

Verano en España #2 – In und um Palma de Mallorca

Natürlich haben wir im Rahmen unseres letzten Sommerurlaubs auch ein paar schöne Tage in der Hauptstadt der spanischen Sonneninsel verbracht. Palma selbst hat wie der Rest der Insel einige schöne Ecken zu bieten. Durch unsere wirklich sehr zentrale Unterkunft war es für uns natürlich ein Leichtes, die Stadt zu Fuß zu erkunden. Nicht fehlen durfte hierbei selbstredend die Catedral de Santa María de Palma de Mallorca. Besonders schön ist meiner Meinung nach die Lage der Kathedrale, da man vom Vorplatz derselben einen wunderbaren Blick auf das Meer hat.

Schlendert man von hier aus ein wenig am Wasser entlang, kommt man zur Platja de Can Pere Antoni. Dieser Stadtstrand ist für eine kleine Abkühlung durchaus geeignet, zählt aber keineswegs zu den schönsten Stränden der Insel.

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Des Weiteren sind in den Straßen der Stadt einige hübsche Gebäude und Details zu entdecken, wie beispielsweise auch die Placa Major. Zum Shoppen bieten sich hier ebenfalls ein paar Möglichkeiten. Viele der größeren und bekannteren Modegeschäfte befinden sich im Carrer de Sant Miquel, aber auch an Tourishops kommt man in Palma natürlich nicht vorbei.

Auch ein netter Spaziergang entlang des Yachthafens ist in meinen Augen lohnenswert. Je nachdem, wie weit man läuft, ergibt sich von hier aus auch ein schöner Blick von der anderen Seite des Wassers auf die Kathedrale.

Auf Empfehlung eines Bekannten haben wir uns an einem anderen Tag zur Cala Major begeben. Dieser Strand ist nicht weit vom Stadtzentrum und insbesondere vom Hafen entfernt und ist mit dem Stadtbus gut zu erreichen.

Cala Major

Verlässt man den Bus etwas später, kommt man zur ebenfalls stadtnahen Cala Illetes.

Besonders gut gefallen hat uns die Cala Comtessa, welche sich in der Nähe der Cala Illetes befindet. In solch einem klaren Wasser habe ich zuvor noch nicht gebadet und auch hierhin gelangt man problemlos mit dem Bus aus Palmas Stadtzentrum.

Es muss also nicht zwingend ein längerer Ausflug sein, um von Palma zu einer hübschen und für Mallorca besonders typischen Bucht zu gelangen 🙂 Wie sagte der Mitarbeiter unserer Rollervermietung doch so schön:

Hast du keine Bucht gesehen, hast du das wahre Mallorca nicht gesehen.

Weihnachtsmärkte in Nürnberg

Natürlich habe ich auch im (mittlerweile ja schon) letzten Jahr wieder die Chance ergriffen, neue Weihnachtsmärkte zu erkunden. Besonders gefreut hat es mich, dass mein Freund und ich es in dieser Weihnachtszeit endlich auf den Nürnberger Christkindlesmarkt und somit auf einen der bekanntesten Weihnachtsmärkte Deutschlands geschafft haben. Aber nicht nur der Christkindlesmarkt verbreitet in Nürnberg Weihnachtsstimmung – es gibt auch noch einige weitere, kleinere Weihnachtsmärkte, bei denen wir bei der Gelegenheit natürlich auch vorbeigeschaut haben 😉

Wir kamen am Bahnhof an, von welchem wir uns in die Innenstadt begaben. Dabei kamen wir zunächst zum Handwerkerhof, wo ebenfalls ein netter kleiner Weihnachtsmarkt anzutreffen ist. Da wir recht früh in Nürnberg waren, konnten wir uns die Stände in Ruhe und ohne Gedrängel ansehen.

Je weiter wir in die Innenstadt kamen, desto weihnachtlicher wurde es. Der Test eines „echten“ Elisenlebkuchens war natürlich auch Pflicht – wirklich sehr empfehlenswert, wenn auch nicht super günstig 😉

Von hier ging es ab auf den Christkindlesmarkt. Hier begrüßte uns am Eingang ein großer Rauschgoldengel. Daraufhin haben wir uns erst einmal einen kleinen Überblick über den Weihnachtsmarkt verschafft.

Dann sind wir natürlich in Ruhe durch alle Gassen geschlendert und sind auf viele kleine Details und jede Menge Lebkuchen gestoßen 🙂

Zusätzlich gibt es in Nürnberg noch ein paar nette, kleinere Weihnachtsmärkte – zum Beispiel den Markt der Partnerstädte und die Nürnberger Kinderweihnacht – auf die man ebenfalls einen Blick werfen sollte!

Insgesamt hat mir die Weihnachtsatmosphäre in Nürnberg sehr gefallen. Je später es wurde, desto voller wurde es jedoch natürlich auch, sodass wir sehr froh waren, uns nicht erst am späten Nachmittag in die Stadt begeben zu haben.

Last Minute Weihnachtskarten

Wer kennt es nicht? In der Weihnachtszeit kommt plötzlich alles zusammen: Weihnachtsfeier hier, Geschenke da und nebenbei auch der ganz normale Alltag. Da kann man schon mal vergessen, sich um Weihnachtskarten zu kümmern. Ich bin jedoch generell ein großer Fan von ganz normaler „offline“ Post und wollte auch nicht eben schnell ein paar Karten in den ohnehin schon vollgestopften Geschäften besorgen. Deshalb habe ich mir spontan selbst ein paar gebastelt 🙂

Verwendet habe ich:

Geschenkpapier

Ausstechförmchen

Bastelkarton

Washi Tape

Klebestift

Aus dem Bastelkarton habe ich mir postkartengroße Rechtecke ausgeschnitten. Dann habe ich mit Hilfe der Ausstechförmchen Motive auf die Rückseite unterschiedlicher Geschenkpapierschnipsel (bei wem fliegen davon in der Vorweihnachtszeit denn nicht ein paar herum?) gezeichnet und diese dann ausgeschnitten. Auf die Bastelkartonrechtecke habe ich diese nun entweder direkt aufgeklebt oder (siehe Tannenbaum und Pinguin) mehrere Teile aus unterschiedlichem Geschenkpapier zusammengesetzt und mit Hilfe von Washi Tape fixiert.

Et voilà:

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Schnell, einfach und ohne komplizierte Bastelutensilien 🙂

Verano en España #1 – Vespaspaß auf Mallorca

Ich gebe es zu. Trotz des eigentlichen Vorhabens, den diesjährigen Sommerurlaub zur Abwechselung mal in einem anderen Land zu verbringen, hat es mich und meinen Freund – Spannung – doch wieder nach Spanien verschlagen. Die Versuchung war einfach zu groß und als sich ein gutes Angebot aufgetan hat, konnten wir nicht widerstehen. Nun ja, es gibt deutlich Schlimmeres 😀

Einen Teil unseres Urlaubs verbrachten wir auf Mallorca. Ich muss sagen, dass auch ich nicht immer das Allerbeste von Mallorca gedacht habe. Der Party-Absturz-Deutschlands 17. Bundesland-Billigurlaub-Stempel prägt eben doch oftmals die allgemeine Wahrnehmung der Insel. Doch sie ist viel mehr als das! Wir haben mitten in Palma gewohnt und uns für drei Tage eine Vespa gemietet. Das war wirklich die beste Entscheidung überhaupt, da wir so unabhängig die Gegend erkunden konnten.

Der erste dieser drei Tage führte uns in den Nordwesten von Mallorca. Über das malerische Dorf Valldemossa fuhren wir vorbei an dem wunderschönen Aussichtspunkt Mirador de Na Foradada, wo sich ebenfalls ein Restaurant befindet, von welchem aus man den Blick genießen kann. Abgesehen davon war die Strecke mit dem Roller in dieser Gegend generell sehr schön, da sie quasi pausenlos am Wasser entlang führte.

Weiter ging es für uns nach Port de Sóller, einem Küstenort in der Nähe von Sóller mit dem zugehörigen Hafen. Daraufhin haben wir uns natürlich auch nach Sóller selbst begeben – auch ein wirklich hübscher kleiner Ort 🙂 Abschließend folgte noch ein kleiner Abstecher nach Fornalutx, ein Dorf in der Nähe von Sóller.

Am zweiten Tag machten wir uns auf zur Cala Pi. Oh mein Gott ist das eine schöne Bucht! Definitiv einen Besuch wert!! Weiter ging es zu einem der bekanntesten Strände Mallorcas – Es Trenc. Ich muss sagen, dass dieser mich im Vergleich zur Cala Pi fast ein wenig enttäuscht hat. Zudem war er unglaublich überfüllt und optisch in meinen Augen zwar nicht schlecht, aber einfach weniger besonders.

Den letzten Tag mit „unserer“ Vespa widmeten wir dem Norden der Insel. Über Port de Pollença fuhren wir zum Cap Formentor und was soll ich sagen: Der Blick, der sich uns dort bot, war einfach ein Traum! Natürlich durfte auch ein kleiner Abstecher ins kühle Nass nicht fehlen und so begaben wir uns an die nahegelegene Cala Figuera, welche über einen unbefestigten Weg zu Fuß zu erreichen ist und wo sich neben uns auch ein paar Ziegen am Wasser erfrischten 😉 Auf dem Rückweg nach Palma haben wir zudem einen kurzen Halt in Alcúdia gemacht, wo es uns ebenfalls ganz gut gefallen hat.

Die drei Tage sind wirklich wie im Flug vergangen und ich würde jedem einen Roller zum Erkunden Mallorcas empfehlen! So hat man einfach die nötige Flexibilität, um bei hübschen Spots spontan anhalten zu können (z.B. Mirador de Na Foradada) und bekommt einfach einen viel besseren Eindruck der Insel. Die Parksituation ist im Vergleich zum Auto auch deutlich leichter, da es auf Mallorca fast immer extra markierte Rollerparkplätze gibt, auf denen wir immer ausreichend Platz gefunden haben, um die Vespa unkompliziert und kostenfrei abstellen zu können.

Amerikaner zu Halloween

Süßes oder Saures?!

Ich habe mich angesichts meiner großen Freude am Backen doch glatt für Süßes entschieden und zu Halloween ein paar kleine, leckere Amerikaner gebacken 🙂 Diese habe ich thematisch passend verziert, sie sind aber natürlich auch jedem anderen Backanlass super leicht anzupassen! Zum Nachbacken hier das Rezept:

Zutaten:

100 Gramm Butter oder Margarine

100 Gramm Zucker

250 Gramm Mehl

1 Päckchen Vanillepuddingpulver

1 Päckchen Backpulver

2 Eier

5 Esslöffel Milch

1 Prise Salz

Deko

Zubereitung:

Zunächst Butter oder Margarine, Zucker, Salz und Eier verrühren. In einem separaten Gefäß Mehl, Vanillepuddingpulver und Backpulver vermischen und daraufhin abwechselnd mit der Milch unter die erste Menge rühren. Falls kein Vanillepuddingpulver zur Hand ist, kann stattdessen auch einfach etwas mehr Mehl verwendet werden.

Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech kleine Teighäufchen (jeweils ca. 1 Esslöffel) geben. Dabei etwas Abstand zwischen den Teighäufchen lassen. Nun bei 160°C Umluft für 10 bis 15 Minuten in den Backofen geben. Gut auskühlen lassen, bevor eifrig verziert werden kann! Nachdem ich auf alle Amerikaner eine Schicht Zuckerguss gegeben hatte und diesen aushärten lassen habe, habe ich zum Beispiel mit einem Zahnstocher und etwas Kuvertüre auf einige Exemplare Spinnennetze und Ähnliches gemalt. Aber auch mit ein paar Smarties oder Weingummifledermäusen machen sie sich doch ganz gut 🙂

HalloweenAmerikaner

Ein Tag in Leipzig

Leipzig gehört zu jenen deutschen Städten, auf deren Namen man im Rahmen eines Germanistikstudiums immer mal wieder stößt. Sei es Lessing, der hier studierte und später von hier aus seinen Teil zum berühmten Briefwechsel über das Trauerspiel mit Mendelssohn und Nicolai beisteuerte, der nicht minder bekannte Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz oder auch Schiller, welcher hier unter anderem an der wohl jedem geläufigen Ode An die Freude schrieb. Auch musikalische Größen wie Bach und Wagner wirkten in Leipzig. Die Liste ist lang. Aber auch für weniger Literatur- und Geschichtsinteressierte lohnt sich ein Besuch der Stadt, in welcher zahlreiche hübsche Ecken und Gebäude anzutreffen sind. Mein Freund und ich haben einen Abstecher nach Leipzig im Rahmen eines Dresdenaufenthalts gemacht.

Anders als in unserer Vorstellung machte Leipzigs Stadtkern einen recht überschaubaren Eindruck auf uns. Ohne Frage findet man hier einige Museen und Einrichtungen, welche literaturhistorisch ausgerichtet sind. Allerdings haben wir diese nicht besucht und uns mehr auf das Stadtbild selbst konzentriert, da wir ohnehin nur einen Tag Zeit hatten.

Hervorzuheben sind diesbezüglich auf jeden Fall die beiden tollen Rathäuser der Stadt. Sowohl beim Alten Rathaus am Marktplatz, in welchem sich das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig befindet, als auch beim Neuen Rathaus im Südwesten des Stadtzentrums handelt es sich meiner Meinung nach um äußerst sehenswerte Gebäude.

Darüber hinaus gibt es in Leipzig mehrere Kirchen. Wir haben uns die Thomaskirche angesehen, welche mittlerweile die Gebeine von Johann Sebastian Bach beherbergt und historisch sowieso in engem Zusammenhang zu demselben steht. Auch an der Nikolaikirche kamen wir vorbei, die ebenfalls zu den bedeutenden Kirchenbauten der Stadt zählt.

Bedeutend für Leipzig ist auch die Uni, welche inmitten der Stadt liegt. In der Nähe ist außerdem der Augustusplatz, wo sich unter anderem die Oper und der Mendebrunnen befinden.

Eindrucksvoll ist zudem das Gebäude des Bundesverwaltungsgerichts in der Nähe des Neuen Rathauses.

Darüber hinaus entdeckt man in Leipzig einfach Vieles unbeabsichtigt im Vorbeigehen. Wir liefen so eher zufällig in den Specks Hof hinein. Auch hübsche Details lassen sich an so manchem Gebäude finden.

Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, auf den Panorama Tower hinaufzusteigen. Hier befindet sich ein Restaurant, aber man kann sich für 3€ auch lediglich auf die Aussichtsplattform begeben und Leipzig von oben anschauen. Mitunter hat man von hier aus einen tollen Blick auf das Neue Rathaus und den Marktplatz.

ln Leipzig hatten wir sehr gutes Wetter, was zur Zeit unseres Aufenthalts zu Hause nicht der Fall war. Die Stadt bietet einige hübsche Gebäude und Einzelheiten, die darauf warten, entdeckt zu werden 🙂 Der Blick von oben hat uns außerdem super gefallen! Es wäre vielleicht noch interessant, andere Stadtteile kennenzulernen. Dafür fehlte uns an dem einen Tag jedoch die Zeit und da der Abstecher recht spontan war, haben wir uns auch nicht ausreichend im Voraus über diesbezügliche Möglichkeiten informiert.

Ein Tag in Potsdam

Ich stelle immer wieder fest, wie schöne Orte es auch in Deutschland gibt. Nicht immer muss es für mich daher ins Ausland gehen. Vor Kurzem haben mein Freund und ich einen tollen und sehr sommerlichen Tag in Potsdam verbracht. Die Hauptstadt Brandenburgs ist nicht riesig und insofern lässt sich das Zentrum gut zu Fuß erkunden 🙂

Zunächst ging es direkt in die große Parkanlage Sanssouci, wo wir unter anderem auch das Neue Palais zu sehen bekamen.

Auch das Schloss Sanssouci mussten wir uns natürlich ansehen. Dieses ist auch wirklich hübsch, aber komischerweise hatten wir es uns im Voraus beide größer vorgestellt.

Von hier aus liefen wir in die Innenstadt, welche ebenfalls schön ist. Die Anzahl der für uns interessanten Geschäfte hielt sich jedoch in Grenzen, sodass wir uns in der Fußgängerzone nicht sehr lang aufhielten.

Etwas besonderere Geschäfte findet man im Holländischen Viertel, welches mir ohnehin mit am besten in Potsdam gefallen hat! Es befindet sich im Stadtzentrum, hat jedoch ein ganz eigenes Flair und zeichnet sich neben der charakteristischen Architektur durch süße Cafés und Läden aus.

Aus dem Stadtzentrum begaben wir uns zum Schloss Belvedere auf dem Pfingstberg. Durch die Berglage hat man von hier prinzipiell einen tollen Blick, welcher momentan aber durch einige Bäume eingeschränkt wurde.

Gut gefallen hat uns zudem das Schloss Cecilienhof, zu dem wir vom Schloss Belvedere auf dem Pfingstberg weiterzogen. Auf dem Weg dorthin kamen wir außerdem am Heiligen See im Neuen Garten vorbei, an welchem es auch eine Badestelle gibt.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof liefen wir über den Alten Markt. Hier befinden sich die Nikolaikirche, das Alte Rathaus sowie der Landtag.

Insgesamt ist Potsdam in meinen Augen auf jeden Fall einen Besuch wert! Hier kann man es entspannt angehen lassen, gleichzeitig gibt es aber auch einiges zu sehen und zu entdecken 🙂

Ein Tag in Bratislava

Im Rahmen unseres Wienaufenthalts haben wir spontan auch einen kleinen Ausflug in die slowakische Hauptstadt unternommen. Dieser bot sich an, da die beiden europäischen Hauptstädte lediglich eine Stunde Zugfahrt trennt. Als wir dies feststellten, war unsere Neugier schnell geweckt und da es auch ein preiswertes Hin- und Rückticket gibt (16€), stand dem Abstecher absolut nichts im Wege 🙂

In Bratislava konnten wir mit dem Ticket zudem den öffentlichen Nahverkehr nutzen, sodass wir vom Bahnhof mit dem Bus ins Stadtzentrum fuhren. Hier begaben wir uns als erstes auf den Burgberg, von dem man einen tollen Blick über die Stadt hat!

Vom Burgberg gingen wir hinab und gingen über die zum Teil begehbare Stadtmauer in die Altstadt von Bratislava. Auffällig ist in unmittelbarer Nähe der Stadtmauer der Martinsdom, den wir bereits vom Burgberg gesehen hatten.

Die Altstadt gefiel uns wirklich gut. Klein, aber fein 😉 Hier gibt es jede Menge kleiner Cafès und Restaurants, aber natürlich auch Geschäfte und ein paar Sehenswürdigkeiten. Besonders hübsch fanden wir das Michaeler Tor. Auch das Alte Rathaus und der Platz, an dem es sich befindet, sind wirklich sehenswert! Es lohnt sich definitiv, auch einfach ein wenig durch die altstädtischen Straßen zu schlendern, große Entfernungen kann man hier aber ohnehin nicht zurücklegen.

Darüber hinaus haben wir uns das Slowakische Nationaltheater angesehen und sind von hier zur Sankt-Elisabeth-Kirche gegangen. Diese sticht besonders aufgrund ihrer auffallend blauen Farbe heraus. Auf dem Rückweg zum Bahnhof kamen wir außerdem am hübschen Palais Grassalkovich vorbei.

Da der Stadtkern von Bratislava nicht allzu groß ist, machten wir uns schon am späten Nachmittag auf den Rückweg nach Wien. Dennoch hatten wir das Gefühl, einen guten Eindruck der hübschen, kleinen Stadt bekommen zu haben und haben den Ausflug definitiv nicht bereut 🙂

Ein Wochenende in WIEN

Für meinen Freund und mich stand im Juni wieder ein Kurztrip an. Dieses Mal ging es nach Wien – ebenfalls eine Stadt, die schon länger auf unserer Reiseliste stand! Von Hamburg kann man dorthin mehrmals täglich in etwa eineinhalb Stunden fliegen, weshalb die Anreise für uns ziemlich unkompliziert war.

Sehenswertes

Sehenswertes findet man in Wien auf jeden Fall nicht zu knapp! Da unser Flug von Hamburg bereits um 8 Uhr in Wien landete, hatten wir bereits den ersten Tag vollständig zur Verfügung. So konnten wir uns direkt einen Großteil der Innenstadt ansehen. Zunächst begaben wir uns zum Stephansdom, welcher sich mitten in Wiens Zentrum am Stephansplatz befindet.

Von hier ging es in den Graben, wo wir unter anderem die Wiener Pestsäule zu sehen bekamen und einen Blick auf die Peterskirche werfen konnten, in welcher jedoch gerade eine Messe stattfand.

Darüber hinaus befinden sich hier zahlreiche Geschäfte. Ich habe ja ein kleines Faible für hübsch gestaltete Läden bzw. für besondere und gut genutzte Gebäude und in diesem Zusammenhang fand ich (mal wieder eine Shoppingempfehlung 😛 ) die Filiale von H&M toll, welcher man definitiv einen kurzen Besuch abstatten sollte 🙂 !

Weiter ging es zur naheliegenden Hofburg, in deren Innenhof gerade die Hofkapelle für einen sie umgebenden Kreis von Touristen spielte.

Als nächstes gingen wir durch den Burggarten, in welchem uns eine Mozartstatue mit einem blumigen Notenschlüssel erwartete. Auch an der Albertina, einem Wiener Kunstmuseum, kamen wir vorbei. In unmittelbarer Nähe hierzu befindet sich zudem die Wiener Staatsoper, von welcher ich jedoch kein Foto gemacht habe.

Sehr empfehlenswert ist in meinen Augen ein Spaziergang durch den Volksgarten. Hier kann man nicht nur die bekannte Sissi besuchen, sondern auch viele hübsche Blumenbeete bewundern. Bei unserem Besuch stießen wir hier darüber hinaus auf ein paar süße Entenküken 🙂

Unweit vom Volksgarten ist das Parlament, an welchem wir ebenfalls vorbei kamen. ParlamentSehr gut gefallen hat uns das Wiener Rathaus, welches vom Parlament nur wenige Gehminuten entfernt ist. Vor diesem war gerade die Vienna Pride 2015 anzutreffen. Gut zu sehen ist vom Rathaus außerdem das Burgtheater.

Bei einem Abendspaziergang zum Schloss Belvedere kamen wir an den Schwarzenbergplatz und haben uns zudem das Palais Schwarzenberg angesehen.

Von hier waren wir schnell am Schloss Belvedere, welches ich samt dem dazugehörigen Garten wirklich schön fand!

Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch des Stadtparks, in dem man neben ausreichend Grün auf viele Musikerstatuen trifft.

Hübsch ist auch der Karlsplatz mit der Karlskirche.

Karlskirche

Nicht fehlen durfte außerdem ein Abstecher zum Wiener Prater. Hier fuhren wir unter anderem mit dem bekannten Riesenrad.

Auch beim Hundertwasserhaus und dem Museum Hundertwasser (lediglich von außen) schauten wir vorbei. Diese waren zwar ganz hübsch, allerdings auch nicht umwerfend, sodass man sie unserer Meinung nach bei Zeitmangel durchaus auslassen könnte.

Ein Muss ist jedoch das Schloss Schönbrunn. Neben dem Schloss selbst ist auch der Schönbrunner Schlossgarten sehr sehenswert und darüber hinaus befindet sich hier ebenfalls der Tiergarten Schönbrunn – der älteste Zoo der Welt.

Am Ende unseres Aufenthalts in Wien ging es für uns noch auf den Naschmarkt. Hiernach waren wir allein durch die vielen Falafelbällchen und getrockneten Früchte, welche uns mehrmals zum Probieren in die Hand gedrückt wurden, ganz gut gesättigt 😀

Leckeres

Sehr empfehlenswert ist das yamm! in der Nähe des Rathauses. Hierbei handelt es sich um ein vegetarisches Restaurant mit einem vielseitigen Buffet, in welchem nach Gewicht gezahlt wird.

Auch gut gefallen hat mir das Veganista, eine vegane Eisdiele. Ich habe mich für die Sorten Peanut Butter und Heidelbeere-Lavendel entschieden 🙂 Die Kugeln waren wirklich sehr groß!

Veganista

Gesamteindruck

In Wien hatten wir wirklich schöne Tage mit jeder Menge Sehenswertem und vielen schönen Parks. Das Wetter war leider recht durchwachsen, sodass wir zwar mit einem Sonnenbrand nach Hause flogen, jedoch auch in etliche Regenschauer hineingerieten. Die Zeit verging super schnell und wir hätten mit Sicherheit noch weitere Beschäftigungen in der Hauptstadt Österreichs gefunden! Aber wie heißt es doch so schön: Man sieht sich immer zweimal im Leben 🙂